Pfila 2017

Pfila vom 03. – 05. Juni 2017

 

Samstag, 3. Juni 2017

Nach den ersten Vorbereitungen trafen die Kinder am Vormittag im Lagerhaus in Praden ein. Mit verschiedenen Kennenlernspielen war das Lager offiziell gestartet. Anschliessend bezogen die Kinder ihre Zimmer. Nachdem die Betten bezogen und die persönlichen Sachen ausgepackt waren, gab es auch schon Mittagessen.

Am Nachmittag starteten wir unsere «Weltreise» und machten uns «auf und davon»! Als erstes bereisten wir den Kontinent Europa, wozu eine Fussball-EM erfolgte und jedes Kind sein eigenes Gruppen T-Shirt gestalten durfte. Alle zeigten grosses Engagement und das Spiel konnte nur knapp entschieden werden.

Nach dem «Zvieri» ging die Reise weiter nach Nordamerika. Dort machten die Kinder einen Postenlauf durch den Wald, um Nordamerika besser kennen zu lernen. Nach dem leckeren Abendessen flogen wir von Nordamerika weiter nach Südamerika. Dort wurden die Tanzkünste gefragt. In kleinen Gruppen studierten die Kinder einen Tanz zu einem südamerikanischen Lied ein, der anschliessend einer Jury vorgetanzt wurde. Die Tänze waren sehr einfallsreich und lustig.

Zum Schluss durfte natürlich das Bettmümpfeli «Falsche Spiegeleier» nicht fehlen. Nach einem unternehmungslustigen, humorvollen Tag fielen am Abend alle müde in ihre Betten…

 

Sonntag, 4. Juni 2017

Nach einer auffällig leisen Nacht wurden die Kinder am nächsten Morgen mit Musik geweckt. Es erwartete uns ein spannender Tag. Nach dem Frühstück erledigten die Kinder ihre Ämtli. Der erste gemeinsame Programmpunkt am Sonntag war eine «Aborigine Jagd» durchs Lagerhaus. In Dreiergruppen mussten die Kinder die «Aborigine» suchen und dabei knifflige Fragen über Australien beantworten. Die Gruppen, welche die meisten Fragen richtig beantwortet hatte, gewann die Jagd.

Nach einem feinen «Zmittag» blieb etwas Zeit für eine Pause und einige Kinder erledigten den wohl etwas mühsamen Abwasch…. 😉 Die Weltreise brachte uns viele lustige Erinnerungen des Kontinenten Afrikas ein. Wir bastelten unsere eigenen Masken für das Spiel «Löwe und Zebra». Wir gingen in den Wald, um dort mit den gebastelten Masken «Löwe gegen Zebra, ähnlich wie Räuber und Bullen,» zu spielen. Als alle Zebras gefangen waren, ging es ins Lagerhaus zurück. Die hungrigen Zebras und Löwen wurden mit einem «Zvieri» gestärkt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause führte uns die Reise weiter nach Asien. Die Kinder hatten den Auftrag ein Theater zu einem asiatischen Thema einzustudieren. Es kamen lustige, improvisierte Theaterstücke zusammen. Anschliessend spielten wir ein altbekanntes Spiel mit asiatischen Personen.

Zum Abendessen gab es Käpt`n Iglu, wobei wir bereits in das nächste Thema eintauchten. Einige Ämtli mussten noch erledigt werden, bevor es mit dem Abendprogramm weiterging. Das Abendprogramm drehte sich um den Kontinent Antarktis. Es gab eine Rekordbörse mit vielen lustigen antarktischen Aufgaben….

Vor dem Schlafen gehen gab es natürlich noch das Bettmümpfeli bevor alle müde in ihren Schlafsack krochen. Unglücklicherweise war an einen ausgiebigen Schlaf nicht zu denken. Die Kinder wurden eine gute Stunde später wieder geweckt. Schlaftrunken spazierten sie durch Praden um die anderen Leiter zu suchen, die sich im Dorf versteckt haben – eine Art «Mondkälberjagd», ein Klassiker der RÄTIA-Lager. Nach kurzer Suche, die «Mondkälber» hatten sich wohl zu schlecht versteckt, durften die Kinder nun endlich schlafen.

 

Montag, 5. Juni 2017

Viel zu schnell war der Montag näher gerückt. Nachdem das letzte Pfingstlager-Frühstück verspeist wurde, hiess es packen. Ist wohl auch alles eingepackt worden? Die Ämtli wurden neu verteilt und jeder trug etwas zum Putzen des Lagerhauses bei.

Als fast alles glänzte, hatten wir gemeinsam ein Spiel gemacht. Nach dem Auspowern gab es auch schon Mittagessen. Anschliessend hatten wir noch Outdoorspiele gemacht, wobei der Regen einsetzte und uns einen Strich durch die Rechnung machte. Doch schon bald kamen die Eltern und holten die Kinder ab. Die anderen sind dann ca. um 14:30 Uhr mit dem Bus nach Chur gefahren und reisten anschliessend individuell nach Hause.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge sind wir wieder in der Schweiz eingetroffen und haben uns vom Pfingstlager 2017 verabschiedet. Wir freuen uns bereits auf das nächste Mal!

Geschrieben von Alisha, Andrina und Tanja

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